Norbert Nientiedt

Norbert Nientiedt

Über mich

Schon sehr früh (mit ca. 9-10 Jahren) spürte ich mein unbändiges Interesse an MENSCHEN.  Immer deutlicher wurde es zum Antrieb oder auch zur eigentliche Quelle meines Lesens, Denkens, Strebens, Hoffens und auch meines Glaubens. Als mein beruflicher Weg –kurz vor der Weihe zum Priester—in eine andere Richtung führte (Heirat, 2 Kinder, Arbeit als Lehrer und Schulseelsorger), empfand ich das in keiner Weise als Bruch, da ich an der Schule passioniert meinem „Hobby, MENSCHEN“ weiter nachgehen konnte. Mit vielen Kollegen/innen bauten wir ein unsichtbares Netz, in dem jeder Schüler/in aufgefangen werden konnte, der Begleitung oder direkte Hilfe benötigte. Gezielte professionelle Aufarbeitung z.B. von Mobbing und Präventionsarbeit gegen Aggression und Sucht, konnte lange Zeit verhindern, dass es Suizide gab. In die Schulseelsorge bezog ich natürlich auch alle lehrenden und nicht lehrenden Mitarbeiter der Schule mit ein. Die immer stärker werdende Atmosphäre von gegenseitigem Respekt, der Achtsamkeit und Fürsorglichkeit, prägte das Leben an der Schule zusehends mehr und führte auch dazu, dass Menschen in der Schule zu einer Solidaritätsgemeinschaft wurden, was sich auch in konkreten Projekten ausdrückte (z.B. die  Solidarität mit einer Partnerschule im armen Nordosten Brasiliens)

Nach meinem Ausscheiden aus dem Schuldienst kam es wieder nicht zu einem Bruch. Die Passion und Neugierde, Menschen absichtslos zu begegnen rettete mich vor dieser Gefahr. Das Wort von Martin Buber: „Jedes wirkliche menschliche Leben ist Begegnung und Begegnung ist so wichtig wie Atmen“ wurde zum Motor meiner vielen Begegnungen mit Menschen in Cafés, Kneipen, Bussen und Bahnen etc. Bevor ich mit dem Aufschreiben und Lektorieren dieser Begegnungsgeschichten begann, erinnerte ich mich an meinen Lieblingslehrer aus der Realschulzeit. Er war unglaublich beliebt und irgendwann wollte ich sein Geheimnis kennenlernen.

Nach längerem Zögern hatte er es mir damals verraten. „ich wollte euch niemals belehren, sondern mit euch zusammen lernen; meine größte Freude war immer, wenn ich in euren Augen die Freude der Erkenntnis entdecken durfte.“ Sein Beispiel wurde mir jetzt zum Dogma. Moralische Zeigefinger, Belehrung oder gar Bevormundung, soll in meinen Büchern gänzlich fehlen.

Zusammengefasst möchte ich auf einen Satz aus dem Vorwort des zweiten Buches meiner Trilogie: „ Tu doch was“ (von Generalvikar Dr. Norbert Köster) hinweisen, der der Schlüssel zu all dem ist, was ich hier mit meinem Hobby : „ MENSCHEN“ versucht habe, in Worte zu fassen. Dr. Norbert Köster schreibt:

„Ich wünsche den Leserinnen und Lesern, dass sie sich von der Offenheit des Autors für Begegnungen ermutigen lassen, auch selbst etwas dafür zu tun, dass wir in den Begegnungen des Lebens dem Größeren auf der Spur sind, dem Geheimnis, das in jedem Leben verborgen ist. Wir Christen nennen dieses Geheimnis GOTT.

Dem Ardey-Verlag und besonders Herrn David Bendfeld bin ich dankbar dafür, dass es nach „Komm, steh auf!“ und „Tu doch was!“ mit „Bleibe standhaft!“ gelungen ist, die Trilogie zu vollenden.

Pressetext

Norbert Nientiedt nimmt sich Zeit für Gespräche. Er trifft Menschen, die anderen täglich ihr Lächeln schenken, Unbekannten bedingungslos zur Seite stehen oder trotz Obdachlosigkeit seine Geschäftspartner werden.

Mit seinen wahren Begegnungsgeschichten, die er unter dem Thema: „Tu doch was“ zusammengestellt hat, gibt er den Anstoß, selbst aktiv zu werden und öfter die Initiative zu ergreifen.er moralisiert und kommentiert dabei nicht und verzichtet auf  Belehrungen. Der Leser/Hörer/in erfährt so in scheinbar unbedeutenden Alltagssituationen große Offenheit,Dankbarkeit,Trauer aber vor allem Glück.Kleine Gesten führen zu wertvollen Veränderungen.

„Tu doch was“ ist nach seinem ersten Buch:“ Komm steh auf“ der zweite Band einer Trilogie, die mit dem Buch:“ Bleibe Standhaft“,gerade vollendet wurde. Nach dem klassischen Modell einer Selbsttherapie gibt Nientiedt so den Menschen Impulse für ihren eigenen Weg.“Bleibe Standhaft“ führt den Leser/in an Orte und zu Menschen, denen wir im Alltag selten Beachtung schenken. Oder nicht genug. Sie haben in ihrem Leben etwas zum Positiven verändert, eine Krankheit überwunden oder sind in einer schweren persönlichen Krise standhaft und authentisch geblieben. Damit haben sie zugleich anderen Menschen geholfen, das eigene Leben zu meistern. Durch ihr Beispiel können wir selbst –und gerade jetzt in der Pandemiezeit– neuen Mut schöpfen.

Norbert Nientiedt (geb. 1948) nach dem Abitur Studium der Theologie in Münster und München,   Diplom in Theologie, Priesterausbildung.

Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von 1975 bis 2015 arbeitete er als Lehrer und Schulseelsorger am Bischöflichen Berufskolleg-Hildegardisschule in Münster. Nientiedt ist Autor von zahlreichen theologischen und religionspädagogischen Texten.

Kontakt:

E-Mail: halleluja(ät)muenster.de  (Achtung, E-Mail Adresse wegen Spam-Bots verschleiert.)

Auf Facebook bin ich zu finden unter: https://www.facebook.com/tudochwas

Meine Bücher

Meine Bücher entsprechen einer direkten Fortsetzung meiner 40-jährigen Arbeit mit jungen Menschen. Ich habe mit Kollegen/innen versucht, sie zu begleiten, ihnen Mut zuzusprechen, sie zu stärken; nicht mit schönen Worten oder moralischen Aufrüstungen, sondern eher durch Zuhören.

Nach meiner beruflichen Arbeit habe ich begonnen meine Begegnungen mit Menschen in Bussen und Bahnen, auf Plätzen, Cafe`s und Kneipen, Fußballstadien, Kaufhäusern oder Wartezimmern, kommentarlos aufzuschreiben. Der Verzicht der Kommentierung und Belehrung, Bepredigung und Bevormundung war mir dabei ein Dogma. Diese scheinbar alltäglichen Begegnungsgeschichten von Menschen des Alltags sind einfach, aber nicht banal. Sie enthalten -nicht sofort erkennbar- Botschaften, die sich dem Leser/in erschließen können, wenn er/sie bereit ist, sich einzulassen und mit dem eigenen Erlebten zu reflektieren. Natürlich darf ein Schuss Humor nicht fehlen, wahr und kurz müssen sie sein. Ein  Bild als „Eycatcher“ erleichtert den Einstieg. Die meisten Geschichten können Mut machen, da sie von engagierten Menschen erzählen, die aufgebrochen sind, über ihren Schatten zu springen.

Das Vorwort zu meinem 1. Buch: „Komm steh auf!“ hat der Dompropst am Hohen Dom zu Münster, Kurt Schulte, geschrieben. Er betont, dass uns nicht reich macht was wir haben, sondern dass wir uns haben!

Komm-steh-auf

Das Vorwort zu meinem zweiten Buch: “Tu doch was!“ hat der ehemalige Generalvikar, Dr. Norbert Köster, geschrieben. Er betont, dass wir in wirklichen Begegnungen dem Geheimnis auf der Spur sind, das in jedem Menschen verborgen ist und das Christen: „GOTT“ nennen.

To-doch-was!

Das Vorwort zu meinem dritten Buch: „Bleibe standhaft!“ hat Frau Regierungspräsidentin Dorothee Feller geschrieben.

Sie betont, dass der Wert der Begegnungen daran geknüpft ist, dass sie absichtslos sein müssen und sich so – fast nebenbei wie beim Flanieren – ereignen.

Alle drei Bücher bilden eine TRILOGIE, die den drei Säulen jeder denkbaren Therapie entsprechen: 1. Im Kopf etwas ändern 2. Einen Plan haben und aktiv werden. 3. Standhaft bleiben, ansonsten bin ich wieder bei 0.

Bleibe-standhaft!

Übersicht und Bestelldetails:

Komm, steh auf!
To doch was!
Bleine standhaft!

Meine Lesungen

Seit der ersten Lesung am 11.4.2017 im Johannes-Paul Stift in Münster Coerde gab es – bis zu der Lesung am 7.12. 2020 im Billerbecker Dom – nunmehr 80 analoge Lesungen. In Seniorenheimen, Hospize, Kulturbühnen, Gaststätten, Buchhandlungen,  Schulen, Gemeindehäusern, Heimatvereinen, Begegnungsstätten und Akademien.

Seit dem Jahr 2020 sind Gruppen der kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschland) zu einem neuen Schwerpunkt geworden. Siehe: https://www.nientiedt.com/mein-lesungsangebot-fuer-gruppen-der-kfd/

Gute und möglichst textnahe Musik zwischen den Lesungsteilen ist sehr wichtig, damit die Zuhörer/innen Zeit haben, das Gehörte zu reflektieren. Siehe: Meine musikalischen Mitarbeiter

Meine erste digitale Lesung – mit dem ASB aus dem Wünschewagen – soll gerade in der Pandemiezeit der schleichenden Vereinsamung von Menschen entgegenwirken.

Domfreunde

Die Domfreunde

Die Domfreunde, die kein Dombauverein sind (der Dom ist ein markantes Wahrzeichen für unsere Stadt und so auch unser LOGO), gehören nicht der kirchlichen Hierarchie an, sondern verstehen sich konfessionsübergreifend. Wir wollen soziale Not in unserer Heimatstadt aufspüren und durch kulturelle Aktivitäten wie Lesungen oder Konzerte etc. lindern. Als gemeinnützige Vereinigung, handeln wir nicht zu unserem Vorteil. Aus diesem Grund verzichte ich auch stets auf ein Honorar, sondern unterstütze den jeweiligen Spendenzweck.(z.B. „Mehr Raum für Nähe“ am Franziskushospital oder den Neubau der Palliativstation am Herz-Jesu – Krankenhaus in Hiltrup). Plakat Benefizabend.

Meine musikalischen Mitarbeiter

Sophia Lewerenz am Piano

Sophia Lewerenz

Die bezaubernde Starpianistin und Musikstudierende Sophia Lewerenz (geb. 04.02.2006) aus Bremen. 2017 begleitete Sie mich bei einer Lesung im Bremer „Atrium“ (Schnoor), bevor Sie danach mehrmals in Münster die Menschen begeisterte. Sie spielte u.a. alleine drei Mal in der Akademie Franz-Hitze sowie im Kulturbahnhof in Hiltrup. 

Bernard Lammerding und Norbert Nientiedt

Bernard Lammerding

Der Gitarrist und Betreiber der Gitarrenschule im Kreuzviertel „Gitarre Piano & Co“, Bernard Lammerding, der von Anfang an dabei ist.

Sebastian Rümmelein

Sebastian Rümmelein

Der Jurastudent Sebastian Rümmelein aus Flensburg, der an der WWU in Münster studiert. Er begleitet mich mit Gitarre und Gesang.

Mediale Feedbacks

Lesung-ASB-Wuenschewagen

Link zum Wünschewagen: https://wuenschewagen.de/news/virtuelle-lesung-aus-dem-asb-wuenschewagen-westfalen

Münster Geschichten, Dokumente und Bilder
  • Kurzes Video, wie Sophia Lewerenz auf einer meiner Lesungen spielt.

Partner und Unterstützer

eigen leben

Kontakt

E-Mail: halleluja(ät)muenster.de  (Achtung, E-Mail Adresse wegen Spam-Bots verschleiert.)

Auf Facebook bin ich zu finden unter: https://www.facebook.com/tudochwas

Profil
Photo ofNorbert Nientiedt
Name
Norbert Nientiedt
Homepage
Beruf
OstR i.R./ ehem. Schulseelsorger. Heute Autor und verdeckter Seelsorger
Adresse
Kanalstraße 18,
Münster, NRW, 48147